Nicht zu gehen, ist auch eine Entscheidung!

Zweifelst du an deiner Beziehung? Überkommt dich immer wieder das Gefühl, dass Trennung das einzig Richtige ist? Spürst du tief in dir drin, dass dein Partner dir nicht gut tut? Weißt du eigentlich, was zu tun ist, schaffst aber den entscheidenden Schritt nicht? Den Ausstieg, der so dringend nötig wäre? In meiner langjährigen Praxiszeit habe ich es nicht 1x erlebt, dass sich jemand beim ersten Anlauf von einem Narzissten getrennt hat. In der Regel brauchte es bis zu 6 Anläufe - das ist übrigens beim Ausstieg von Alkoholkranken gleich hoch. Du solltest also keine falschen Schlüsse daraus ziehen, wenn du es schon mehrmals probiert hast zu gehen, es dir aber nicht gelungen ist. Das ist ganz normal und soweit völlig in Ordnung. Und du ahnst es schon :-) ABER: Es ist nicht in Ordnung und auch nicht zielführend bzw. befriedigend, sich in diesem Schaukelzustand einzurichten. Stell dir…

weiterlesen

Wer spinnt hier eigentlich? Du oder ich?

Kennst du das Gefühl, nicht mehr zu wissen, ob du im Recht bist oder nicht, ob du daneben liegst oder dein Partner? Gerade in Beziehungen mit narzisstischen Partnern kommt es häufig dazu, dass wir an unserer eigenen Wahrnehmung zweifeln. Warum eigentlich? „Du hast mir den Termin eben nicht gesagt! Trag dir besser solche Sachen künftig in deinen Kalender ein, Frau Alzheimer!“ „Ich bestrafe dich nicht mit Schweigen, ich hab nur einfach keine Lust zu reden!“ „Was du dir immer einbildest, du bist einfach viel zu empfindlich!“ Solche und ähnliche Sätze schleudern Narzissten gerne heraus, wenn sie in ihrer Wut stecken und für sie Angriff die beste Verteidigung ist. Sie versuchen, durch Anklage, Bedrohung, Vorwürfe oder auch nur durch Feststellungen - gepaart mit der entsprechenderen Energie, mit der diese vorgetragen werden - den Partner zu verunsichern. Und tatsächlich gelingt ihnen das auch meist. Recht schnell geraten wir ins…

weiterlesen

Burnout durch Beziehungsstress und Kränkung

Wie reagierst du, wenn dein Partner dich kränkt? Aggressiv, depressiv oder gar nicht? Hast du einen klaren und sicheren Zugang zu diesen Emotionen und kannst du dich so verhalten, dass deine eigene Würde gewahrt bleibt? Oder lässt du dich rasch verunsichern, frisst die Kränkung lieber in dich rein - aus Sorge, du könntest zu empfindlich reagieren oder vielleicht gar kein Recht auf dieses Gefühl haben? Leidest du an Schlafstörungen, Gedankenkreisen, innerer Anspannung und Unruhe, Kopf- oder Rückenschmerzen, Hautausschlägen, Verdauungsproblemen, sexueller Unlust…..Kannst du dich zu nichts mehr aufraffen, bist extrem erschöpft und ängstlich? Hat sich dein Gewicht verändert - nach oben oder nach unten, fühlst du dich innerlich leer, hast an nichts mehr richtig Freude? Oder bist du bereits an einer psychischen Erkrankung nach dem internationalen Krankheiten-Katalog ICD 10 erkrankt, wie: Depression, Angststörung, Zwangsstörung, Posttraumatische Belastungsstörung, Anpassungsstörung, Phobie, Somatisierungsstörung... Oder hast du gar eine chronische Krankheit entwickelt wie…

weiterlesen

Grenzen setzen! Ab hier ist Schluss!!

„Kindern muss man Grenzen setzen!“ -  „Das war an der Grenze des Erträglichen!“ -  „An der Grenze festgenommen!“ -  „Damit hat er/sie eine Grenze überschritten!“ -  „Ich vertraue ihm grenzenlos…!“ Das Wort Grenze benutzen wir in vielen verschiedenen Kontexten. Wir sprechen beispielsweise von einer Ländergrenze, einer Grundstücksgrenze, einem Grenzzaun, wir kennen innere und äußere Grenzen, wir setzen Grenzen oder eben auch nicht, wir übertreten Grenzen, vielleicht ohne es zu merken, wir grenzen uns ab, wir grenzen andere ein, wir werden ausgegrenzt oder überschreiten gar rechtliche Grenzen.   Grenzen sorgen für Klarheit und Orientierung, aber….   Grenzen können sicherlich hilfreich sein und sich schützend auswirken, sie sind zwingend erforderlich für ein Leben in Gemeinschaft und machen es überhaupt erst möglich. Aber Grenzen können auch einengen, klein machen, unfrei und unter bestimmten Umständen auch als Belastung erlebt werden. Wenn wir heute mal von Grenzen im zwischenmenschlichen Leben sprechen wollen,…

weiterlesen

Warum fühlt sich die Trennung von einem Narzissten so schrecklich an?

„, Es fühlt sich an wie sterben! Nie habe ich mich so verloren gefühlt wie nach dieser Trennung. So muss es in der Hölle sein. Ich kann nicht ohne ihn leben. Dieser Liebeskummer ist unerträglich, ich fühle mich so alleine und verloren. Warum tut er mir das an? Dieser on-off-Kreislauf macht mich kaputt! Wie soll ich da jemals den Ausstieg schaffen? Diese und ähnliche Sätze äußern fast alle meine Klient(inn)en, wenn sie mit ihrem Trennungsschmerz in meine online-Praxis kommen. Aber warum ist eigentlich der Liebeskummer bei einem Narzissten so extrem schmerzhaft? Worin unterscheidet sich diese Trennung von einer „normalen“? Warum fühlt es sich fast an wie ein Drogenentzug? Und wie konnte ich überhaupt in eine solche Abhängigkeit geraten, fast ohne es zu merken, und vor allem, wie komme ich da wieder raus? Dieser on-off-Kreislauf macht mich kaputt! Wie soll ich da jemals den Ausstieg schaffen?   Ein…

weiterlesen

Wenn der Liebeskummer unerträglich wird…

Zu Beginn einer neuen Liebesbeziehung schweben wir meist auf Wolke 7. Wir könnten die ganze Welt umarmen, so glücklich sind wir und wir glauben, dass diese Liebe ein Leben lang hält. Die uns entgegen gebrachten positiven Gefühle machen uns innerlich stark und lassen uns nach außen strahlen. Wenn sich dieser Zustand jedoch nach einiger Zeit schleichend oder auch ganz plötzlich verändert, und wir vor den Scherben dieser einst großen Liebe stehen, dann macht uns das hilflos, unser Selbstwert leidet und wir verwandeln uns in ein Häufchen Elend. Wir leiden in hohen Maße, und zwar seelisch und körperlich. Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit, schlaflose Nächte, diffuse Ängste, Selbstzweifel, Appetitlosigkeit machen sich breit - am liebsten würden wir vom Sofa gar nicht mehr herunter gehen. Wozu noch aufstehen, warum noch Freunde treffen, vieles scheint überhaupt nicht mehr von Bedeutung zu sein. Wir sind gekränkt und fühlen uns elend. Abgeschoben, zurück gewiesen,…

weiterlesen

Wie selbst-bestimmt lebst du eigentlich?

Zugegeben: Die ersten 40 Jahre meines Lebens habe ich praktisch ohne Plan verbracht! Ich hatte mir gar keine Gedanken darüber gemacht, dass ich überhaupt einen solchen Plan für mein Leben entwerfen könnte. Es lief doch sowieso alles in geregelten und einigermaßen vorgegebenen Bahnen ab, oder etwa nicht? Nach der Schule kommt die Ausbildung oder ein Studium, dann heiratet man und gründet eine Familie, je nach Geldbeutel baut man dann ein Haus, oder zieht bei den Schwiegereltern unters Dach mit ein, dann kommen die Kinder und danach für die Frau, wenn die Kinder größer sind, ein Halbtagsjob. Abends vielleicht Yoga oder ein Treffen mit Freundinnen, 1-2 x im Jahr fährt man in den Urlaub und so läuft die Zeit dahin. Alles vorgegeben! So dachte ich zumindest in den ersten Lebensjahrzehnten. Ich machte mir keine Gedanken über mein eigenes Leben. Wie es aussehen sollte, wo es hinführen sollte, wie…

weiterlesen

Warum jammern nicht (wirklich) hilft!

Vorausschicken möchte ich diesem Artikel, dass der Partner eines Narzissten jede Menge Gründe hat zu jammern. Praktisch täglich muss er sich mit Demütigungen, Beleidigungen, Bestrafungen, ungerechtfertigten Vorwürfen und kränkendem Schweigen auseinandersetzten. Es bedeutet eine unglaublich große seelische Belastung, es erfordert alle Kraft, die man aufbringen kann, diesen Zustand auszuhalten. Deshalb ist jammern völlig verständlich, deshalb ist auch völlig nachvollziehbar, dass wir uns als Opfer immer wieder Luft machen müssen, ob der Unverschämtheiten, die uns widerfahren, ob der Ungerechtigkeit, mit der wir behandelt werden. Nur: Was bringt es uns wirklich, das Jammern, auf längere Sicht gesehen? Das, was wir heute denken und aussprechen, das werden wir morgen erhalten! Klagen wir heute über einen untreuen Ehemann, so werden wir auch morgen noch einen untreuen Ehemann haben. Klagen wir heute über ein Schicksal, das uns benachteiligt, so werden wir auch morgen noch benachteiligt werden. Wir manifestieren im Außen, was wir…

weiterlesen

Weil Zeit nicht alle Wunden heilt

  Ihr Lieben, immer wieder lese ich in euren Beiträgen, dass ihr euch mit der Frage beschäftigt, wie sinnvoll es ist, sich nach einer Trennung mit all dem Schmerzhaften und Verletzenden, mit all den Manipulationen und Lügen zu beschäftigen. Aktiv zu beschäftigen. Wäre es nicht besser, einfach alles zu vergessen und hinter sich zu lassen? Also hierzu habe ich eine klare Haltung! Man muss eine Beziehung mit einem Narzissten verarbeiten, aktiv und bewusst und in meinen Augen am besten mit therapeutischer Begleitung. Wie sich zeigt, liegen in einer solch destruktiven Partnerschaft meist traumatische Anteile und auch alte Verhaltens- und Erlebensweisen der Opfer, ihr inneres Kind betreffend. Deshalb: Unbedingt aufarbeiten, verstehen, was passiert ist und dann verabschieden und sich aufmachen, in ein neues Leben! Ich kenne Klientinnen, die sich jahrelang mit den Folgen gequält haben und auch Opfer, die über 10 Jahre und mehr keine Beziehung mehr eingegangen…

weiterlesen

Erziehen eigentlich die Mütter ihre Kinder zu Narzissten?

Kurze Anmerkung vorweg: NPS bedeutet Narzisstische Persönlichkeitsstörung. Ein Hauptmerkmal einer Persönlichkeitsstörung ist, dass sie in Kindheit und Jugend beginnt, sich durchzieht und entweder der Betroffene selbst und/oder sein Umfeld unter dieser Störung leidet. Wie wir wissen, ist es bei der NPS zumeist das Umfeld, das darunter leidet. Es gibt aber natürlich andere Persönlichkeitsstörungen, z. B. die emotional abhängige Persönlichkeitsstörung. Hierbei leidet zumeist der Betroffene. Wichtig ist zu wissen, dass eine Persönlichkeitsstörung nicht plötzlich im Erwachsenenalter auftritt und auch nicht nur ein Verhalten z. B. einer bestimmten Person gegenüber darstellt. Das Verhalten muss sich sowohl durch das Leben als auch durch die Lebensbereiche ziehen. Beim Narzissten wissen wir jedoch, dass er durchaus verschiedene Masken aufsetzen kann. Er kann also im Freundes- und Familienkreis den jovialen, zugänglichen Kerl „spielen“ und zu Hause manipulativ, übellaunig, zornig……sein. Das macht es häufig für Außenstehende so schwer und für uns Betroffene ebenfalls, weil…

weiterlesen

End of content

Keine Bilder gefunden

Menü schließen
>